Zwei Wochen Vorbereitung für drei Tage Präsentation

Ein Rückblick auf meine erste Kunstaustellung

Wichtige Schritte entstehen oft nicht durch Planung sondern durch Mut “Ja!” zu einer spontanen Möglichkeit zu sagen.

Nur zwei Wochen vor Beginn der STROKE Art Fair 2026 ergab sich für mich unerwartet die Möglichkeit,

mit meinen Arbeiten auf der Praterinsel in München auszustellen. Da es meine erste Kunstmesse war, war dieser Moment gleichzeitig aufregend, herausfordernd und ein wenig überwältigend.

Plötzlich musste in kürzester Zeit vieles entstehen: die Auswahl der Werke, Labels, Preislisten, Zertifikate, QR-Codes, Hängung, Transport und die gesamte Präsentation meines Standes. Vieles musste improvisiert werden, weil die Zeit knapp war. Dadurch wurde diese Erfahrung besonders intensiv.

Rückblickend war die Teilnahme für mich ein wichtiger Schritt nach außen: raus aus dem Atelier, hinein in den direkten Austausch mit Menschen, die meinen Bildern live begegnen konnten.

Der Launch meiner neuen Serie.

Die Serie „Zwischenwelten“ beschäftigt sich mit dem Moment in dem wir aus dem ständigen Analysieren heraustreten und wieder unmittelbarer wahrnehmen, was in uns und um uns herum geschieht.

Ergänzt wurde die Präsentation durch die Werke aus meiner Serie „Endomorphose“.

Durch die Verbindung beider Serien entstand eine Geschichte: „Endomorphose“ erzählt vom Weg nach innen, von innerem Wandel, Selbstbeobachtung und dem bewussten Erfahren seiner selbst. „Zwischenwelten“ erweitert diesen Blick auf das bewusste Erfahren des Moments.

Ein besonders wertvoller Teil der STROKE Art Fair

waren für mich die Begegnungen mit den Besucherinnen und Besuchern. Viele Menschen blieben vor den Arbeiten stehen, nahmen sich Zeit und kamen mit eigenen Eindrücken, Fragen und Gedanken auf mich zu.

Dabei konnte ich die Geschichten und Bedeutungen hinter meinen Werken persönlich erklären. Leider ist das online oft nur begrenzt möglich. Im direkten Gespräch wurde spürbar, welche Bilder etwas auslösen, welche Details entdeckt werden und wo eine persönliche Verbindung entsteht.

Gerade dieser Austausch hat mir gezeigt, wie unterschiedlich Kunst wahrgenommen wird und wie sehr ein Werk weiterleben kann, sobald es mit den Erfahrungen und Empfindungen anderer Menschen in Berührung kommt. Für mich war das einer der wichtigsten Momente der Messe: nicht nur meine Arbeiten zu zeigen, sondern zu erleben, wie sie bei anderen Menschen Resonanz erzeugen.

Rückblickend

war die STROKE Art Fair für mich ein wichtiger Schritt in meiner künstlerischen Entwicklung. Sie hat mir gezeigt, wie wertvoll es ist, meine Arbeiten nicht nur online oder im Atelier zu betrachten, sondern sie in einem echten Raum mit Menschen zu teilen. Die direkte Reaktion auf meine Bilder, die Gespräche und die persönlichen Begegnungen haben mir neue Perspektiven auf meine eigene Arbeit gegeben.

Gleichzeitig war diese erste Messeerfahrung auch eine Bestätigung dafür, weiterzugehen. Nicht alles war perfekt geplant, vieles entstand unter Zeitdruck, doch genau darin lag auch eine besondere Echtheit. Ich habe erlebt, dass meine Kunst Menschen erreicht, Fragen auslöst und Räume für Austausch öffnen kann.

Nach der Messe nehme ich vor allem Dankbarkeit, neue Impulse und viel Motivation mit. Die Serien „Zwischenwelten“ und „Endomorphose“ sind weiterhin online zu entdecken. Wer mehr über die Werke erfahren oder mit mir in Kontakt treten möchte, findet auf meiner Website weitere Informationen zu den ausgestellten Arbeiten.